Häufige Fragen

Wer als Patient zu uns kommt, hat in der Regel bereits im Vorfeld viele Fragen, die wir gerne umfassend beantworten.
  • Wann ist eine Operation sinnvoll?

    Ihr orthopädischer Chirurg wird aufgrund Ihrer Krankengeschichte, Untersuchungen sowie Röntgenaufnahmen entscheiden, ob die Operation für Sie in Frage kommt. Wägen Sie ab, wie stark Ihre Beeinträchtigungen wie Schmerzen und Behinderungen im Alltag durch das kranke Gelenk sind und überlegen Sie in Ruhe, ob eine Operation Ihre Lebensqualität verbessern kann. Solange Ihre Schmerzen nicht unerträglich für Sie sind, können alternative Methoden die Zeit bis zur Operation überbrücken.

  • Bin ich für diese Operation schon zu alt?

    Ihr Alter ist kein Problem. Wenn Sie bei guter Gesundheit sind und gerne wieder ein aktives Leben führen wollen, lassen Sie sich beraten, ob eine Operation für Sie in Frage kommt.

  • Wie lange hält ein Implantat?

    In der Regel halten Hüft-Implantate 10-15 Jahre und länger. Das ist z.B. von Ihren Lebensgewohnheiten, der Belastung des Implantats und Ihrer Gesundheit abhängig. Ist die Lebensdauer des Implantats überschritten, muss es ersetzt werden. Starke körperliche Belastungen können zum Versagen der Implantate führen.

  • Warum muss ein Implantat erneuert werden?

    Der häufigste Grund für einen Ersatz ist, dass sich die künstliche Pfanne dort lockert, wo sie im Oberschenkelknochen verankert ist. Es kommt auch vor, dass sich die Gelenkpfanne lockert oder dass sich der Plastikeinsatz abnutzt. Starke körperliche Belastungen können zum Versagen der Implantate führen.

  • Was sind die Hauptrisiken?

    Die meisten Operationen verlaufen gut ohne Komplikationen. Infektionen und Blutgerinnsel stellen die schwersten möglichen Komplikationen dar. Zur Vorbeugung werden Antibiotika und Blutverdünnungsmedikamente eingesetzt. Um das Infektionsrisiko zu verringern, werden im Operationssaal spezielle Vorkehrungen getroffen. Das Risiko, dass bei Ihnen eine Komplikation auftritt, ist also sehr gering.

  • Soll ich vor der Operation Übungen machen?

    Sie sollten die von uns im Patientenhandbuch empfohlenen Übungen durchführen. Hiermit sollten Sie möglichst früh beginnen.

  • Werde ich eine Bluttransfusion benötigen?

    Es kann sein, dass Sie während der Behandlung Blut benötigen werden. Bitte besprechen Sie weitere Fragen hierzu mit Ihrem Arzt.

  • Wie schnell werde ich mich wieder bewegen können?

    Sie werden Ihren OP-Tag voraussichtlich im Bett verbringen. In den nächsten Tagen beginnen die Reha-Übungen und Sie können bald aufstehen, sitzen und nach und nach mit Gehhilfen das Krankenhaus erkunden.

  • Wie lange werde ich in der Klinik bleiben müssen?

    Die meisten Hüftpatienten bleiben nach Ihrer Operation noch 7-10 Tage in der Klinik. Die Dauer des Aufenthalts ist von Ihrer Genesung und Ihren Fortschritten abhängig.

  • Wie lange dauert die Operation?

    Eine Hüftoperation dauert ca. eine Stunde. Die Vor- und Nachbehandlung durch die Narkoseärzte nimmt weitere Zeit in Anspruch.

  • Was für Möglichkeiten der Narkose gibt es?

    Die Operation kann in Vollnarkose oder in einer Regionalanästhesie durchgeführt werden. Bei der Regionalanästhesie ist nur die untere Körperhälfte betäubt und Sie müssen nicht künstlich beatmet werden. Sie werden jedoch in einen sogenannten „Dämmschlaf“ versetzt und könne sich möglicherweise nicht an Einzelheiten der Operation erinnern.

  • Werde ich Schmerzen haben?

    Sie werden nach der Operation Beschwerden haben, die mit entsprechenden Medikamenten gelindert werden.

  • Wie lange und wo wird meine Narbe sein?

    Die Narbe wird je nach Operationsmethode zwischen 6 und 15 cm lang sein. Sie wird seitlich entlang Ihrer Hüfte verlaufen. Wenn Sie bereits hier operiert worden sind, kann die alte Narbenstelle verwendet werden.

  • Werde ich Gehstützen brauchen?

    Wir empfehlen Ihnen ungefähr sechs Wochen Gehstützen zu benutzen.

  • Wie geht es nach der Entlassung aus der Klinik weiter?

    In der Regel erfolgt die weitere Behandlung in einer stationären oder ambulanten Rehabilitation.

  • Wann werde ich wieder arbeiten können?

    Sie werden ca. sechs Wochen von der Arbeit zu Hause bleiben. Bei einer körperlich wenig belastenden Tätigkeit und optimalem Heilverlauf kann die Arbeitsfähigkeit auch schneller wieder hergestellt sein.

  • Werde ich zu Hause Hilfe brauchen?

    Je nach Ihren Fortschritten werden Sie in den ersten paar Tagen oder Wochen jemanden brauchen, der Ihnen bei der Zubereitung der Mahlzeiten usw. hilft. Nach Möglichkeit sollten auch Familienmitglieder und Freunde verfügbar sein.
    Versuchen Sie, so viel wie möglich vor Ihrer Operation zu erledigen. Wenn Sie z.B. Ihre Wäsche schon gewaschen, die Gartenarbeit erledigt, die Betten frisch bezogen und Einzelportionen für Mahlzeiten eingefroren haben, erleichtert sich Ihre Rückkehr.

  • Wie lange wir es dauern, bis ich wieder Auto fahren kann?

    Die Fähigkeit zum Autofahren hängt davon ab, ob Sie an Ihrem rechten oder an Ihrem linken Bein operiert worden sind. Außerdem spielt der Typ des Wagens, den Sie fahren, eine Rolle. Wenn z.B. die Operation am linken Bein gewesen ist und Sie ein Automatikgetriebe haben, könnten Sie schon früher wieder fahren. Wenn die Operation aber am rechten Bein gewesen ist, könnte Ihre Fähigkeit zum Autofahren bis ca. 12 Wochen eingeschränkt sein. Besprechen Sie die Einzelheiten mit Ihrem Arzt.

  • Was sollte ich nach der Operation vermeiden?

    Stoßintensive Aktivitäten wie Joggen, Tennis und Basketball werden nicht empfohlen. Unfallträchtige Sportarten wie Skifahren sind ebenso gefährlich für das neue Gelenk. Empfohlen werden beispielsweise Aktivitäten mit geringer Stoßbelastung wie Tanzen, Wandern, Schwimmen und Radfahren.

  • Ist es möglich, dass Allergien gegen das Prothesenmaterial auftreten?

    Wenn Ihnen Allergien gegen bestimmte Metalle bekannt sind, so sollten Sie Ihren Arzt darüber unterrichten, damit er für Sie ein geeignetes künstliches Gelenk aussuchen kann.

  • Muss ich beim Reisen etwas Besonderes beachten?

    Beim Passieren der Sicherheitskontrolle kann es durch das Metall in der Prothese zur Alarmauslösung kommen. Tragen Sie deshalb Ihren Prothesenpass immer bei sich.

  • Werde ich Veränderungen an meiner neuen Hüfte bemerken? Wie lange kann das anhalten?

    Es kann sein, dass Sie im Narbenbereich an der Außenseite der Hüfte Taubheit verspüren. Das kann ungefähr ein Jahr andauern, ist aber kein Grund zur Sorge. Das Bein mit der neuen Hüfte kann etwas länger als zuvor sein, entweder weil es aufgrund des Hüftleidens vorher verkürzt gewesen war, oder weil die Hüfte verlängert werden musste, um ein Verrutschen zu vermeiden. Die meisten Patienten gewöhnen sich mit der Zeit an dieses Gefühl, oder sie können im anderen Schuh eine kleine Einlage verwenden. Manche Patienten haben ein paar Monate nach der Operation beim Tragen von Lasten Schmerzen im Oberschenkel.

  • Wie häufig muss ich zur Kontrolle? Muss ich auch zur Kontrolluntersuchung, wenn es mir gut geht?

    Die Abschlussuntersuchung erfolgt in der Regel 12 Wochen nach der Operation. Im weiteren Verlauf sollten Kontrolluntersuchungen mindestens einmal jährlich bzw. nach Vorgaben Ihres Arztes durchgeführt werden. Bei Schmerzen und Besonderheiten vereinbaren Sie bitte einen Termin mit Ihrem Betreuenden Arzt.

  • Gibt es Spezialkliniken für solche Operationen oder kann ich in jede Klinik gehen?

    Es gibt durchaus Spezialkliniken. Nicht jede Klinik führt diese Operation täglich und mit der entsprechenden Routine durch. Da es sich um einen hochspezialisierten Eingriff handelt, der viel Fachkenntnis verlangt, sollte sich jeder Patient informieren, ob die von ihm gewählte Klinik den Eingriff regelmäßig und mit großer Erfahrung durchführt.

  • Muss ich bei der Ernährung Besonderheiten beachten?

    Üblicherweise ist keine spezielle Diät notwendig. Eine gesunde ausgewogene Ernährung hilft Ihnen eventuell vorhandenes Übergewicht zu reduzieren und dient damit der Haltbarkeit Ihrer Prothese.

  • Muss ich nach der Operation Medikamente nehmen?

    Spezielle Medikamente sind in der Regel nicht notwendig.

  • Warum muss ein Implantat erneuert werden?

    Der häufigste Grund für einen Ersatz ist, dass sich die künstliche Pfanne dort lockert, wo sie im Oberschenkelknochen verankert ist. Es kommt auch vor, dass sich die Gelenkpfanne lockert oder dass sich der Plastikeinsatz abnutzt. Starke körperliche Belastungen können zum Versagen der Implantate führen.

  • Was ist Arthrose und warum habe ich Hüft-/Knieschmerzen?

    Hüfte
    Im Hüftgelenk gibt es eine glatte Knorpelschicht auf der Gelenkkugel am oberen Ende des Oberschenkelknochens (Femur) und eine weitere Knorpelschicht kleidet die Hüftgelenkspfanne aus. Diese Knorpel dienen als Kissen und gestatten eine glatte Bewegung der Hüfte. Unter Arthrose versteht man die Abnutzung dieser Knorpelschichten. Dies ist ein langsamer Prozess, der bis zur völligen Auflösung des Knorpels führen kann. Wenn dann Knochen auf Knochen reibt, verursacht das Beschwerden, Schwellungen und Steifigkeit.

    Knie
    Im Kniegelenk gibt es am unteren Ende des Oberschenkelknochens (Femur), am oberen Ende des Schienbeins (Tibia) und an der unteren Fläche der Kniescheibe (Patella) eine glatte Knorpelschicht. Diese Knorpel dienen als Kissen und ermöglichen eine reibungslose Bewegung des Knies. Unter Arthrose versteht man die Abnutzung dieser Knorpelschichten. Dies ist ein langsamer Prozess, der bis zur völligen Auflösung des Knorpels führen kann. Wenn dann Knochen auf Knochen reibt, verursacht das Beschwerden, Schwellungen und Steifigkeit.

  • Was ist ein totaler Hüft-/Knieersatz?

    Hüfte
    Bei einer totalen Hüftoperation wird die geschädigte Gelenkkugel am oberen Ende des Oberschenkelknochens (Femur) sowie der beschädigte Knorpel aus der Hüftgelenkpfanne entfernt. Die Gelenkkugel wird durch eine Metallkugel ersetzt, die im Oberschenkelknochen solide verankert wird. Die Gelenkpfanne wird durch eine Plastikauskleidung ersetzt, die gewöhnlich in einer Metallschale befestigt wird. Dadurch wird ein glatt funktionierendes Gelenk geschaffen, das nicht schmerzt.

    Knie
    Ein totaler Kniegelenkersatz bedeutet eigentlich das Ersetzen des Knorpels durch eine künstliche Oberfläche. Das Knie selbst wird nicht ersetzt, wie man allgemein annimmt, sondern es wird ein künstlicher Ersatz für den Knorpel an den Knochenenden eingesetzt. Dies geschieht durch eine Metalllegierung am Oberschenkelknochen und einen Kunststoffeinsatz am Schienbein und an der Kniescheibe (Patella) Dadurch wird eine neue Gleitschicht sowie ein funktionierendes Gelenk geschaffen, das nicht mehr schmerzt.

  • Was sind die Ergebnisse eines totalen Hüft-/Knie-Implantats?

    Bei 90 – 95 Prozent der Patienten werden gute bis ausgezeichnete Ergebnisse erzielt und die Schmerzen gestoppt. Die Patienten werden wieder aktiver und gewinnen fast ihre alte Beweglichkeit zurück

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