EndoProthetikZentrum Bad Krozingen

In unserem Zentrum für Knie- und Hüftgelenke südlich von Freiburg werden jährlich ca. 350 künstliche Gelenke nach der Maßgabe des endoCert implantiert. Alle unsere Hauptoperateure sind sehr erfahren und auf diese Eingriffe spezialisiert.

Die Anforderungen an ein Endoprothetikzentrum nach der Maßgabe des endoCert verlangen, dass bei jedem Gelenkersatz ein so genannter Hauptoperateur mit mindestens 50 gelenkersetzenden Operationen jährlich anwesend ist. Das ist bei uns Standard.

Unsere drei Hauptoperateure verfügen über jahrelange Erfahrung und hohe Kompetenz und sind so als Endoprothetik-Spezialisten von endoCert zertifiziert.

Wechseloperationen bei vorhandenen künstlichen Gelenken am Kniegelenk und Hüftgelenk werden ebenso regelhaft durchgeführt. Hierzu stehen uns sämtliche notwendigen Implantate zur Verfügung.

  • Gelenkersatz (Endoprothetik)

    Ein Gelenkersatz wird nötig, wenn bereits schwere, fortgeschrittene Verschleißerscheinungen im Gelenk vorliegen. Sie verursachen Schmerzen oder andere Beschwerden, wie zum Beispiel die Einschränkung der Beweglichkeit. Arthrose, der Veschleiß eines Gelenks durch krankhafte Knorpelrückbildung (Degeneration), ist die häufigste Gelenkerkrankung. Am meisten ist das Knie betroffen, dann das Hüftgelenk.

    Unsere Spezialisten für die Endoprothetik sind Jörg Becker, Ralph Nitsche.
    Beide sind Hauptoperateure im Sinn des EndoCert und auf diese Eingriffe spezialisiert.

    Endoprothesensprechstunde

    Sollte bei Ihnen eine Arthrose festgestellt worden sein, raten wir Ihnen sich zunächst mit Ihren Unterlagen in unserer Endoprothesensprechstunde vorzustellen. Hier werden Sie untersucht und ausführlich beraten. Nicht vorhandene Röntgenbilder können in unserer modernen volldigitalen Röntgenabteilung bei Bedarf angefertigt werden.
    Sollte die Implantation einer Prothese nötig sein, kann hier direkt mit den Vorbereitungen begonnen werden.

    Hüftgelenkarthrose

    Die Implantation der Hüftprothese ist ein in unserem Haus häufig durchgeführter Eingriff. Die besonderen Umstände jedes Patienten und die Vielfalt der verfügbaren Materialien, Prothesentypen und Befestigungstechniken erfordern viel Erfahrung vom Operateur. Ziel der Prothesenplanung ist eine dauerhafte Hüftprothese, die den spezifischen Belastungen des Patienten gewachsen ist.
    Uns ist es möglich, nach den individuellen Bedürfnissen aus einer großen Palette von Möglichkeiten den Eingriff zu planen. Eine Prothese kann zementfrei oder zementiert implantiert werden. Alle gängigen und bewährten Gleitpaarungen wie Keramik oder moderne Polyethylene stehen uns hierbei zur Verfügung. In den meisten Fällen wird die Prothese in der sogenannten minimalinvasiven Technik eingebaut, wodurch in den ersten 2 bis 4 Wochen eine etwas schnellere Mobilisation erreicht wird, da hierbei keine Muskulatur oder Sehnen/Bänder abgelöst werden.
    Jeder Gelenkersatz wird vor der Operation mittels einer Software digital geplant. Bei jeder Operation versuchen wir soviel Knochen wie möglich zu erhalten, um bei einem zukünftigen Prothesenwechsel auf ausreichend Substanz zurückgreifen zu können.

    Kniegelenkarthrose

    Eine Knieendoprothese ist ein „künstliches Kniegelenk“, das die Gelenkfläche durch ein Metall- oder Kunststoff-Inlay ersetzt.
    In der Beckerklinik stehen Prothesen-Systeme namhafter Hersteller zur Verfügung. So kann stadiengerecht auf den Patienten abgestimmt die passende Prothese implantiert werden. Das Spektrum reicht vom so genannten Monoschlitten (falls nur ein Gelenkspalt betroffen ist) über den gängigen vollständigen Oberflächenersatz bis zur gekoppelten Prothese.
    Wir verwenden fast ausschließlich so genannte Oberflächenersatzprothesen, bei denen die Gelenkflächen an Ober- und Unterschenkel knochensparend ersetzt werden. Die Komponenten sind dabei mechanisch nicht miteinander verbunden. Eine gekoppelte Prothese ist Sonderfällen und dem Wechsel von Knieprothesen vorbehalten.
    Jeder Gelenkersatz wird vor der Operation mittels einer Software digital geplant. Bei jeder Operation versuchen wir soviel Knochen wie möglich zu erhalten, um bei einem zukünftigen Prothesenwechsel auf ausreichend Substanz zurückgreifen zu können.

    Wechseloperationen

    Ziel eines Gelenkersatzes ist immer die Wiedererlangung der schmerzfreien Funktion und Belastbarkeit des Gelenkes bei langer Haltbarkeit der Prothese. Sollte es nach einem Zeitraum von mehreren Jahren zu einer Lockerung oder einem Prothesenversagen kommen, besteht die Möglichkeit mit speziellen Wechselprothesen eine Austauschoperation durchzuführen.
    Hierzu stehen uns verschiedene Prothesenmodelle zur Verfügung.
    Jeder Gelenkersatz wird vor der Operation mittels einer speziellen Software digital geplant.

    Nachbehandlung

    Um rasch eine schmerzfreie, volle Belastbarkeit des operiereten Gelenks zu erreichen, ist es erforderlich, dass gleich nach dem Eingriff eine intensive Physiotherapie eingeleitet wird. Sie beginnt direkt am Tag nach der Operation und wird nach der stationären Behandlung in unserer Klinik in einer Rehabilitationsklinik fortgeführt. Diese Rehabilitation ist auch ambulant möglich. Wir arbeiten mit allen qualifizierten Rehabilitationskliniken am Ort eng zusammen und besprechen und organisieren die Weiterbehandlung.

Unsere Hauptoperateure

Jörg Becker

Hauptoperateur und Leiter des Endoprothetikzentrums, FA für Chirurgie und Unfallchirurgie, D-Arzt, CA, Träger und GF

Jörg Becker

Ralph Nitsche

Hauptoperateur und Koordinator des Endoprothetikzentrums, FA für Chirurgie und Orthopädie/Unfallchirurgie

Ralph Nitsche

Dr. med. Alexander Ernst

Hauptoperateur des Endoprothetikzentrums, FA für Orthopädie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung spezielle orthopädische Chirurgie

Dr. med. Alexander Ernst